Der Anspruch - Die Ziele
Für ungarische Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren wird ein 10-tägiger Aufenthalt im Landkreis Oberhavel organisiert.
Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien werden besonders berücksichtigt. Ihr Aufenthalt wird teilweise oder
vollständig von Spenden finanziert.
Für Schüler aus den Förderschulen des Landkreises Oberhavel wird ebenfalls ein 10-tägiger Aufenthalt in Heves/Ungarn
organisiert und zu 50% durch Fördermittel und Spenden unterstützt. Diese Jugendlichen sind behindert, z. T. mehrfach
(lernbehindert, geistig behindert, körperbehindert, psychisch geschädigt). Das Miteinander der verschiedensten
Behinderungsarten sowie das Miteinander deutscher und ungarischer Jugendlicher im jeweiligen Gastland hat Priorität bei
der Organisation der Begegnungen.
Die Jugendlichen sollen demokratische Strukturen, Lebensgewohnheiten, Kulturen und Traditionen des jeweiligen Gastlandes
kennen lernen, diese respektieren und tolerieren. Eigene und fremde Identität wird ins Bewusstsein gerückt, Passivität
und Gleichgültigkeit entgegengewirkt.
Mit der deutsch-ungarischen Jugendbegegnung wollen die Mitglieder des Fördervereins auch ein Zeichen setzen gegen Intoleranz
und Ausländerfeindlichkeit.
Damit wird ein Beitrag zur europäischen Gemeinschaft geleistet.
Durch die verstärkte Einbeziehung der Öffentlichkeit soll daran erinnert werden, dass es die Ungarn waren,
die 1989 mit der Öffnung der Grenzen nach Österreich wesentlich zur Wiedervereinigung Deutschlands beitrugen.
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